Wasser ist Hauptbestandteil unseres Körpers. Wir trinken es, wir waschen uns damit, wir gießen unsere Blumen, wir benutzen Wasser und seine Formen zur Entspannung oder zur ersten Hilfe. Dies sind nur einige Beispiele welche enorme Bedeutung Wasser für uns hat.
Unsere Vorfahren in der Antike nutzten bereits das Training in diesem Element, um ihre Körper zu stählen. In Amerika trainierten und trainieren Leistungssportler im Wasser nach Verletzung oder auch als Wettkampfvorbereitung.
Bewegung im Wasser macht Spaß und ist für Neueinsteiger sowie für Profis geeignet. Der Auftrieb des Wassers sorgt für eine sehr gelenkschonende Belastung, unterstützt die Venen und ist somit für ältere Menschen oder Übergewichtige mehr geeignet, als eine Belastung an Land. Außerdem wird die Gefahr einer möglichen Überbelastung verringert.
Das Training im Wasser ermöglicht ein Ausdauer sowie ein Kraftausdauer Training, es fördert also die Muskelkräftigung und verbessert die Leistungsfähigkeit des Herz- Kreislaufsystems. Ebenso wird Gleichgewicht geschult und durch bestimmte Übungen eine Koordinationsschulung vorgenommen.
Wie oben erwähnt ist das Training im Wasser für Übergewichtige sehr geeignet, aber auch in der Rehabilitation nach Verletzungen, Gelenkerkrankungen oder Muskelatrophien sehr empfehlenswert. Des Weiteren kann es im Breitensport als Ergänzungstraining eingesetzt werden. Aber auch gegen gehasste Dellen im Oberschenkelbereich, auch Cellulite genannt, kann Aquafitnesstraining helfen. Denn durch den hydrostatischen Druck plus Bewegung kommt es zu einer Massagewirkung und Erhöhung der Zirkulation und des Sauerstofftransports.
Die Qual der Wahl hat der Kunde schließlich trotzdem, denn es gibt nicht nur den Aquafitnesskurs, sondern gleich mehrere Angebote:
Dies sind nur einige der Möglichkeiten. Es gibt auch Präventivkurse für die ältere Generation, die oft von einigen Krankenkassen bezuschusst werden. Auch Schwangere können sich im Wasser bewegen - für sie gibt es spezielle Angebote. Natürlich sollte hierbei ein mögliches Training mit dem zuständigen Arzt besprochen werden.
Unterteilt wird außerdem in verschiedene Wassertiefen:
Aquajogging wird beispielsweise im tiefen Wasser trainiert, da ein möglicher Bodenkontakt vermieden werden soll.
Nichtschwimmer trainieren dagegen im Flachwasser. (Bauchnabel bis Brusttiefe).
Welche Tiefe gewählt werden sollte, hängt von den örtlichen Gegebenheiten, von der Kursart, vom Fitnesslevel und vom „Wohlgefühl“ ab, denn jemand mit Atemproblemen oder ein Nichtschwimmer fühlt sich in tieferen Gewässern nicht wohl.
Probieren sie doch einfach mal diese Trainingsform in dem besonderen Element Wasser! Es wird garantiert abwechslungsreich.
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