Nordic Walking wurde erstmals 1997 in Finnland vorgestellt und begeistert mittlerweile Millionen von Menschen in der ganzen Welt.
Im Unterschied zum normalen Walking werden beim Nordic Walking zwei Stöcke beim Armeinsatz verwendet, vergleichbar mit der Bewegung beim Skilanglauf. Dieser Stockeinsatz geschieht bewußt, wobei der rechte Stock dann den Boden berührt, wenn die linke Ferse auf dem Boden aufsetzt und umgekehrt.
Man kann schnell, langsam, mit großen Schritten, Sprüngen oder auch parallelem Stockeinsatz walken, so dass es weder an Abwechslung und Spaß fehlen wird, noch an unterschiedlichen Belastungsintensitäten. Je mehr Kraft aus Armen und Oberkörper kommt, desto schneller kann man walken und desto höher ist die Intensität.
Die gesundheitsfördernden Auswirkungen gleichen denen des Walkings ohne Stöcke, jedoch ist Nordic Walking bei richtiger Ausführung intensiver.
Es ist einfach zu erlernen, aber auch hier empfehlen wir für Einsteiger eine Bewegungs- und Trainingsanleitung durch einen dementsprechenden Experten.
Tun Sie sich den Gefallen und vermeiden Sie so Haltungsfehler und verminderte Trainingseffekte. Kurse haben den Vorteil von Sport in der Gemeinschaft und wirken motivierend, wenn Sie also ein Trainingsmuffel sind, dann eignen sich feste Zeiten besonders gut für Sie.
Um Nordic Walking zu betreiben brauchen Sie neben den richtigen Schuhen und der wetterfesten Bekleidung ein Paar Nordic Walking Stöcke.
HINWEIS: Achten Sie auf das Gewicht - je leichter die Stöcke, desto geringer ist die Belastung auf Schulter-Ellbogen- und Handgelenke. Optimal ist eine Stocklänge, die in etwa 70% Ihrer Körpergröße entspricht. Je nach Boden werden die Stöcke mit einer Metallspitze oder Gummipads versehen. Lassen Sie sich einfach in einem Sportfachgeschäft in Ihrer Nähe beraten.
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