Nahrung war früher für die meisten Menschen ein knappes Gut und so waren Engpässe durch Missernten, Kriege oder besonders im Winter ganz normal.
Menschen, die ihren Stoffwechsel dann umstellen konten und mit weniger Nahrung auskamen, waren den anderen weit überlegen. Danach legten sie sich wieder ein Reservepolster zu. Deshalb nannte man sie auch gute Futterverwerter. Die schlechten Futterverwerter konnten dies nicht und sind oft an Hunger gestorben. Auch heute können die meisten Menschen auf Hungerzeiten mit einem verringerten Stoffwechsel antworten. Durch ein großes und immerwährendes Nahrungsmittelangebot und leider zu wenig Bewegung neigen viele Menschen jedoch zu Übergewicht.
Sobald diese dann dem Körper Nahrung beispielsweise durch eine Diät entziehen, schaltet er in den Hungermodus um. Dabei lernt er, mit weniger Essen auszukommen, als er vorher brauchte.Wenn man Nahrung über einen längeren Zeitraum entzieht, nimmt man ab. Sobald man sich aber wieder normal und mit der gleichen Ernährungsweise wie vor der Diät ernährt, versucht der Körper, schnellstmöglich wieder seine alte Form zu erreichen und polstert die Depots auf. Und weil er während der Diät gelernt hat, mit weniger auszukommen, werden manche Menschen sogar noch dicker als zuvor, da automatisch mehr eingelagert und weniger verbrannt wird.
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