"Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr."
Arthur Schopenhauer
Ungefähr ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend.
Schlaf belebt Körper, Geist und Seele. Nur wenn wir schlafen, wird das Zellwachstum angeregt (was zum Beispiel zu strafferer Haut führt). Je länger die nächtliche Ruhephase ist, desto größer ist die Regeneration unseres Körpers. Das Immunsystem wird gestärkt, wir sehen frisch aus und könnten Bäume ausreißen.
Jedoch leiden mittlerweile viele Menschen an Einschlaf- und Schlafstörungen. Die lebensnotwendigen Repair-Mechanismen werden hier nicht eingesetzt mit dem Resultat von dünnerer Haut, mehr Falten, langsameren Haarwachstums, Abbau von Muskelmasse und Aufbau von Körperfett. Wer dauerhaft schlecht schläft, hat schlechte Laune, ist energielos, kann Verdauungsstörungen haben und ist predistiniert für Depressionen und Burn-Out. Der oft tagsüber einsetzende Sekundenschlaf kann beim Autofahren tödlich sein und ist nicht zu unterschätzen.
Ein optimales Schlafpensum gibt es nicht, jeder Mensch muss selbst herausfinden, wie viel Schlaf ihm gut tut.
Hinweise auf zu wenig bzw. schlechten Schlaf können sein:
- Sie sind tagsüber oft müde und erschöpft.
- Sie nicken tagsüber zwischendurch ungewollt ein.
- Sie fühlen Sich oft depressiv.
- Sie sind oft energielos und haben keine Ideen.
- Sie schnarchen laut oder haben zeitweilige Atemstillstände.
- Sie wachen öfter auf und können danach schlecht wieder einschlafen.
- Sie nehmen Schlafmittel ein.
allgemeine Schlaf-Tipps:
- Richten Sie Ihr Schlafzimmer als ein Ort der Ruhe ein, es ist zum schlafen da und nicht zum fernsehen, arbeiten oder sonstigem. (Die Feng-Shui Lehre kann hier gute Informationen liefern)
- Beseitigen Sie elektrische Störfelder. Diese entstehen auch im Stand-by-Modus.
- Das Wachstumshormon Melanin kann Sie ins Schwitzen bringen, achten Sie daher auf Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad und Frischluft.
- Achten Sie auf einen Rhythmus beim Zubettgehen, Aufstehen, Essen etc. Der Körper kann sich so auf einen biologischen Rhythmus einstellen.
- Kaffee, Nikotin und Alkohol gelten als Schlafkiller. Sie mögen nach einer Flasche Wein zwar besser einschlafen, aber die Qualität Ihres Schlafes leidet extrem darunter und damit Ihre Erholung.
- Große und schwere Mahlzeiten kurz vor dem Schlafen beeinträchtigen die Regeneration, da der Magen noch voll im Verdauungsprozess steckt.
- Ein abendlicher Spaziergang entspannt und läßt Sie "herunterfahren", vermeiden Sie jedoch exzessiven Sport, der kann Ihr System zu stark aufputschen. Sport während des Tages ist dagegen nur zu empfehlen, so ist nicht nur Ihr Geist, sondern auch Ihr Körper abends müde.
- Wenn Sie zu viel im Kopf haben, unruhig sind und Ihre Gedanken nicht abschalten können, dann schreiben Sie sich alles von der Seele. Danach sollte das Einschlafen kein Problem mehr sein.
- Schaffen Sie sich kleine Rituale, ein heißes Bad, Kräutertees, entspannende Musik oder Entspannungsübungen.
- Je dunkler und ruhiger Ihr Zimmer ist, desto besser! Licht von außen beeinträchtigt die Melatonin-Ausschüttung.
- Machen Sie einen Matratzen-Check, besonders wenn Sie körperliche Beschwerden haben. Auch die Bettwäsche, Kissenarten und die Schwere und Beschaffenheit der Bettdecke können einen großen Einfluß auf die Qualität Ihres Schlafes haben!
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