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Bestandteile der Ernährung

Fette gehören wie Kohlenhydrate zu den Grundnahrungsmitteln, aus denen unser Körper Energie gewinnt. Dabei ist Fett zur Energiegewinnung nicht unbedingt notwendig, da wir unseren Energiebedarf durch Kohlenhydrate decken können. Zu viel Energie wird nämlich in Depots gelagert und wartet dort auf den Verbrauch.

Da bei einer körperlichen Anstrengung zuerst die Energie aus Kohlenhydraten verbraucht wird, werden unsere Fettlager meistens immer größer. Energie aus den Fettdepots wird erst – je nach Stoffwechsel, Alter und Trainingszustand- nach ca. einer halben Stunde durchgehender körperlicher Arbeit oder Sport verbraucht.

Fett liefert neben Energie aber auch Rohstoffe für den Bau verschiedener Körpersubstanzen und die Vitamine A, D, E und K. Deshalb sind wir auf Fett in unserer Nahrung angewiesen.
Wie bereits vorab beschrieben, sollte aber nicht mehr als 25 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr aus Fett bestehen. Wer sich allein nur daran hält, kann oft überschüssiges Gewicht verlieren, ohne eine "Diät" machen zu müssen.
Diese Menge beinhaltet auch versteckte Fette in Wurst, Eiern, Käse, Schokolade, Kuchen usw. Die empfohlene Fettmenge für einen erwachsenen Mann liegt bei ungefähr 80 g pro Tag, Frauen sollten ca. 60 g Fett pro Tag zu sich nehmen.
Zum Beispiel
deckt eine 100 g Bratwurst mit 20-35 g Fettgehalt schon fast den halben Tagesbedarf an Fett für eine erwachsene Frau.

Natürlich vorkommende Fette werden Neutralfette oder Triglyceride genannt. Auch liest man manchmal den Begriff Lipide - als Bezeichnung für organische Fette. Wichtiger ist im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln die Unterscheidung in Fettsäuren mit einer oder mehreren chemischen Doppelbindungen. Es werden dabei gesättigte und ungesättigte Fettsäuren unterschieden.

Gesättigte Fettsäuren verfügen nur über Einfachbindungen. Dazu gehören u.a. gehärtete Fette, die meistens sofort in den Fettdepots abgelagert werden und auch krebserzeugend sein sollen.

Ungesättigte Fettsäuren werden dagegen bei allen organischen Bauprozessen im Körper eingesetzt und liefern alle wichtigen Bestandteile, die unser Körper braucht. Besonders wichtig sind alle zweifach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, da sie nicht selbst vom Körper gebildet werden können. Deshalb werden sie auch als essentielle Fettsäuren bezeichnet.
TIPP: Achten Sie daher beim Kauf von Fetten und Ölen auf diese Bezeichnung. Sehr zu empfehlen sind kaltgepresste Öle, in denen die Doppelbindungen durch Erhitzen nicht beschädigt worden sind.

Gehärtete Fettsäuren (Transfette) finden Sie in Backwaren, Süßwaren, Fertigprodukte und einigen Margarinesorten.

Gesättigte Fettsäuren sind in Wurst, Schmalz, Eiern, Speck, Fleisch, Käse, Milchfett, Butter, Süßwaren, Sahne, Palmkernfett und Kokosfett enthalten.

Einfach ungesättigte Fettsäuren beinhalten pflanzliche Öle, vor allem Oliven- und Rapsöl und zweifach ungesättigte Fettsäuren finden Sie in z. B. Linolsäure.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind vor allem in Soja-, Sonnenblumen- und Distelöl und in fettreichen Fischen enthalten.

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