
Jeder von uns hat schon von der Lebensmittelpyramide gehört und so ziemlich jeder Mensch weiß, dass Süßigkeiten und Fette ganz weit oben stehen...
Wissenschaftler streiten über die korrekte Aufteilung und es gibt unterschiedliche Versionen. Unsere Darstellung soll noch einmal ein Gefühl für eine ausgewogene und gesunde Ernährung eines erwachsenen Menschen geben.
Im Alter zwischen 20 und 55 bestehen wir zwischen 52 und 60 % aus Wasser, was uns auch ausreichend zugeführt werden muss. Wasser ist als universelles Lösungs- und Transportmittel Grundlage aller biologischen Vorgänge im menschlichen Organismus.
Die Basis der festen Ernährung und Hauptzufuhr der täglichen Kalorien sollte neben Brot, Getreidevollkornprodukten und Kartoffeln vor allem Salat, Gemüse und Obst sein.
Viele Menschen reagieren mittlerweile empfindlich auf das Getreideeiweiß Gluten in Form von psychosomatischen Befindlichkeitsstörungen wie Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, rheumatischen Beschwerden oder Depressionen.
TIPP: Achten Sie in diesem Fall verstärkt auf Nahrungsmittel, die Gluten frei sind und weichen Sie auf Getreide wie Hirse, Reis, Mais oder Quinoa aus.
Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau sind besonders reich an sekundären Pflanz- und Ballaststoffen, was den Wert dieser Lebensmittel stark ansteigen lässt. Wie viel Obst man täglich zu sich nimmt, richtet sich nach der individuellen Verträglichkeit. Obstsäfte sollten Sie aufgrund der belastenden Obstsäure eher verdünnen.
Es folgen in weiter abnehmenden Mengen Fleisch und Milchprodukte. Es wird immer wieder festgestellt, dass sowohl Milchzuckerunverträglichkeiten als auch Probleme mit der Verdauung von Kuhmilcheiweiß zunehmen. Kuhmilcheiweiß wirkt erschwerend auf unser Lymphsystem und belastet damit nicht nur den Stoffwechsel sondern auch das Immunsystem. Dadurch kann der Allergendruck erhöht und bestimmte Allergien wie Heuschnupfen begünstigt werden.
Wer Milch wegen der erhofften Kalziumzufuhr trinkt, sollte auf Mandeln oder Grünkohl ausweichen, die einen deutlich höheren Kalziumanteil als Milch aufweisen. Ein hoher Eiweißgehalt von Nahrung führt nämlich zu Übersäuerung und damit Kalziumentzug aus den Knochen.
Sehr sparsam sollte man mit Fett, Öl und Süßigkeiten umgehen. Süßigkeiten machen besonders dick und werden oft bei den sogenannten Heißhungerattacken konsumiert.
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