Anmelden
Suchen
bewegungErnährungEntspannungIch
WegweiserNewsletterTipp der Woche
Jetzt bookmarken:   

Vorweg

Fasten ist beim Menschen schon seit mehreren hundert Jahren bekannt.

Es ist eine Kur und keine Diät und hat Auswirkungen sowohl auf den Körper als auch auf Geist und Seele. So ist bekannt, dass Wachstum aller Art nur während des Schlafens und der Fastenzeit geschieht.

Der Geist wirkt wacher, der Körper reiner und die Seele ausgeglichen und in Ruhe. Fasten bedeutet STOP zu sagen und freiwillig zu verzichten. Je mehr wir verzichten, desto ruhiger werden wir.

Rein körperlich gesehen geht es beim Fasten um eine Regulierung des Stoffwechsels und der Verdauung und damit Gesunderhaltung aller Körperfunktionen. Dieser enge Zusammenhang zeigt sich in Erfolgen nach einem gesunden Fasten, bei dem der Darm entschlackt und gereinigt wird.
Der Körper bedient sich während der Fastenzeit aus den körpereigenen Depots, deren Energie leichter abrufbar ist als die aus zugeführter und aufwendig verdauter Nahrung. Der Stoffwechsel fährt dabei herunter und arbeitet extrem effektiv, wobei innere Selbstheilungskräfte zudem mobilisiert werden.

©JCVSTOCK-ES

Regelmäßiges Fasten steigert nicht nur unser Wohlbefinden sondern wirkt auch bei chronischen Volkskrankheiten wie Herz-/ Kreislaufbeschwerden, Allergien oder Diabetes präventiv, lindernd und manchmal sogar heilend. Haute und Gewebe werden gestrafft, ihre Gelenke werden entlastet, Kilos purzeln als Nebeneffekt und Sie werden sich glücklich und rein fühlen. Wie Sie fasten und vor allem, wie oft Sie fasten, hängt von Ihnen und Ihrer persönlichen Situation ab. Lange Fastenperioden von 1bis 2 Wochen sind zwei mal im Jahr möglich, die Wirkung hält bis zu 8 Monate vor. Zwischen den Fastenzeiten sollten Sie jedoch auf eine ausgewogene und vollwertige Kost zurück greifen.

Die mit dem Fasten einhergehende psychische Herausforderung sollte allerdings nicht unberücksichtigt bleiben, denn man geht durch Krisen und Flauten, die Sie besiegen müssen. Gemeinsames Fasten hilft dort oft weiter, weil zweisam bekanntlich immer besser ist als einsam.

Auch antwortet ein Organismus, der nicht an Fasten gewöhnt ist, in den ersten Tagen oft mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Hungergefühl. Spätestens am vierten Tag ist dies jedoch vorbei und der Widerstand wird eingestellt. Rüdiger Dahlke hat unseren Körper in seinem Buch treffend beschrieben „ Anschließend lebt er sehr gut vom eigenen Fett, und es gibt keinen Grund, warum ihm dieses schlechter bekommen sollte, als das von Schweinen.“

Rüdiger Dahlke: „Das große Buch der ganzheitlichen Therapien“, Integral Verlag, München, 2007.

Kommentare

Keine Kommentare
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Sie haben diesen Artikel bereits bewertet.

Kommentare und Bewertungen können nur von registrierten Benutzern abgegeben werden. Bitte logge dich ein oder melde einen kostenlosen Account an!