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"Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen." Dalei Lama

Über Mahlzeiten, deren Häufigkeit und Zusammensetzung wird vielerorts gestritten und diskutiert. Auch hier gibt es keine goldene Regel.
Fakt ist jedoch, dass tägliche Fastenzeiten (Nachtruhe) von mindestens 12 Stunden wichtig sind, damit der Körper sich ausreichend regenerieren kann. Diese Zeit ist die Zeit, in der Wachstum geschieht, körperlich und geistig. Achten Sie einfach darauf, dass Sie täglich diese 12 Stunden zur Verfügung haben, ohne dass Ihr persönlicher Genuss darunter leidet.

Allen Mahlzeiten ist gemein, dass wir durch essen unsere Stimmung beeinflussen können. Das hat mit Hormonen und Botenstoffen zu tun.
Sicherlich haben Sie schon bemerkt, dass man im Winter oft einen Heißhunger auf Süßigkeiten und Schokolade entwickelt, dagegen fällt es im Sommer oft leichter, auf diese zu verzichten. Verantwortlich für die steigende Lust auf Süßes ist ein Mangel des Botenstoffs Serotonin, der schmerzlindernd und glücksteigernd wirkt und dessen Bildung durch kohlenhydratreiche Kost gefördert wird. Somit hat man zum Beispiel nach einer Fastenzeit große Lust auf Brot, aber niemals auf Fleisch oder Fett. Kohlenhydrate machen also glücklicher, als man oft denkt...

Gleichermaßen gibt es Essen, das unser Denken unterstützt, fördert sowie geistige Frische hervorruft. Im englischen wird es auch „brainfood“ genannt. Einige Lebensmittel wie Fisch, reifes Obst, Getreideprodukte oder Nüsse gehören dazu, denn sie sind reich an Omega 3 Fettsäuren, die Nahrung für unsere Nerven sind.

Zum Schluß möchten wir noch auf die Fähigkeit des Essens hinweisen, Lust zu steigern. Auch hier wirkt wieder der Botenstoff Serotonin. Gewürze wie Pfeffer oder Chili erhitzen den Körper, machen uns heiß und können so auch die Begierde anregen. Lebensmittel wie Bitterschokolade, Champagner, Trüffel, Kaviar, Austern, Spargel, Erdbeeren und Feigen haben ebenfalls den Ruf, Lust hervorzurufen.

Vorschläge für konkrete Rezepte und Menüs je nach Laune finden Sie in unserem Bereich „Ernährungsrezepte“.

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