Autogenes Training ist eine Entspannungstechnik, die in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts vom Berliner Nervenarzt I.H. Schultz entwickelt wurde. Sie basiert auf den Grundlagen der Auto- und Selbstsuggestion und gilt als eine der umfassendsten Stressprophylaxen bzw. -therapien.
Beim Autogenen Training wird über die konzentrative Selbstentspannung Stress abgebaut und der Körper regeneriert. Es wird mit folgenden suggestiven Übungen gearbeitet:
Autogenes Training muss unter Anleitung erlernt werden und wird meistens in kleinen Gruppen in Rückenlage oder in der sogenannten Kutscherhaltung über einen Zeitraum von 6-10 Wochen unterrichtet. Ein eigenständiges tägliches Üben zu Hause unterstützt am Anfang den Lern- und Empfindungsprozess.
Studien zufolge hilft Autogenes Training bei psychosomatischen Störungen, Aggression, Depression, Nervosität, Prüfungsangst und anderen Ängsten, kindlichen Neurosen, Einschlafstörungen oder auch Komplexen.
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