Der Begriff Meditation kommt aus dem lateinischen und kann vom Wort "meditatio" abgeleitet werden, was "zur Mitte ausgerichtet" bedeutet.
Vielen Menschen ist Meditation sowohl aus der Regligion aber auch aus fernöstlichen Kulturen bekannt. Dort wird seit jeher meditiert, um das eigene Bewußtsein, die Achtsamkeit und Konzentration zu steigern, den Geist zu beruhigen und sensibel und aufmerksam für Impulse zu werden, die unser Körper und Geist aussenden.
Bei der Meditation wird ein ruhiger und tiefer Atem angestrebt, so atmen Fortgeschrittene mitunter nur zwei bis drei Mal in der Minute. Das Hauptziel ist, die Flut der Alltagsgedanken zu unterbrechen und unseren Geist zur Ruhe zu bringen, indem wir uns auf einen Fokus konzentrieren- dies kann unser Atem sein, aber auch ein bestimmter Begriff oder ein Wort.
Meditationen aller Art werden heutzutage nicht nur von beispielsweise Yogis sondern auch in Unternehmen praktiziert, um mit einem wachen Geist und voller Konzentration den Tag zu beginnen oder um zwischendurch die Aufmerksamkeit zu steigern. Meditation bzw. der dadurch erreichte Bewusstseinszustand wird oft mit "Hier und Jetzt", "Leere", "Eins-sein" oder "Stille ohne Gedanken" verglichen.
Es gibt verschiedene Arten zu meditieren, eine möchten wir Ihnen hier kurz vorstellen:
- Suchen Sie sich einen ruhigen Ort, wo Sie ungestört sind und sich aber auch vor allem wohl und geborgen fühlen.
- Setzen Sie sich in einer bequemen aber aufrechten Haltung hin, das kann auf einem Meditationskissen sein, aber auch auf einem Stuhl.
TIPP: Wählen Sie beim Stuhl die vordere Kante, lehnen Sie sich nicht an und lassen Sie die Hände ruhig auf ihren Beinen liegen.
- Kommen Sie zur Ruhe und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit nach innen auf Ihren Atem.
- Wählen Sie einen Fokus und konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem. Wenn andere Gedanken Ihren Fokus kreuzen, sagen Sie sich im Kopf: "Danke Geist, später." und kehren zu Ihrem Fokus zurück.
TIPP: Sie können beispielsweise immer bis zehn zählen und dann wieder bei eins beginnen, jeder Atemzug ist eine Zahl. Konzentrieren Sie sich, ich war plötzlich mal bei Hundert...
- Lassen Sie die Augen leicht geöffnet oder schließen Sie die Augen, je nach Gefühl. HINWEIS: Offene Augen haben den Nachteil des möglichen Fixierens, Geschlossene lassen einen schnell in Tagträume übergehen. Beides wollen wir vermeiden.
- Atmen Sie gleichmäßig und ruhig und verbinden Sie den Fokus mit dem Atem.
- Wenn ihre Gedanken wandern, kehren Sie zurück zum Fokus.
- Fangen Sie mit kurzen Sitzungen an, es reichen fünf Minuten. Steigern Sie dann individuell auf zehn bis zwanzig Minuten.
TIPP: Bleiben Sie ungezwungen und genießen Sie die Stille und Ruhe. Es gibt Menschen, die stundenlang in der meditativen Haltung verweilen. Auch Sie werden irgendwann die Zeit nicht mehr mitbekommen...
- Machen Sie die Übung täglich (am besten morgens oder wenn Sie eine "Konzentrationsspritze" brauchen) und nehmen Sie sie in Ihren Tagesablauf als Ritual mit auf.
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