Es geht beim Floating um eine Entspannungstechnik, bei der man in einem speziellen Floating- Tank (ca. 2,00x 1,50 m groß, vergleichbar mit einer großen Badewanne mit Deckel) mit Hilfe von stark konzentriertem Salzwasser schwerelos an der Oberfläche treibt. Diese Tanks wurden 1954 von John C. Lilly für die Forschung in Zusammenarbeit mit der NASA entwickelt. Außenreize nimmt man nicht mehr wahr, da die Wanne in einer dunklen und schalldichten Kabine eingebunden ist. Die Wassertemperatur beträgt zwischen 34,8°C und 37°C, was der natürlichen Körpertemperatur entspricht. Das Gefühl für den eigenen Körper soll so schwinden und es wird ein leichter Trancezustand durch volle Tiefenentspannung angestrebt. Damit entkrampft sich nicht nur die Muskulatur, sondern Floating kann auch Auswirkungen auf Blutdruck und Immunsystem haben sowie rheumatische Beschwerden und Rückenschmerzen lindern und Depressionen durch eine geistige Entspannung lösen.

Durch die komplette Isolation von außen können allerdings Ängste ausgelöst werden. Durch die geringe Wassertiefe ist es jedoch sehr leicht, aufzustehen und den Deckel des Tanks zu öffnen. Menschen mit Klaustrophobie sollten nicht in einen Floating Tank steigen. Für sie eignet sich eher ein Schweben im offenen Becken, was oft im Wellness angeboten wird.
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