Einer der größten Trends aus Amerika der letzten Jahre ist die sogenannte Low-Carb Diät.
Diese Diätform ist Grundlage der z.B. Atkins-, Steinzeit- Lutz- oder Punkte- Diät, deren Idee die Zufuhr von nur wenig Kohlenhydraten ist. Man geht davon aus, dass nicht Überernährung, sondern ein gestörter Kohlenhydratsoffwechsel Ursache von Übergewicht ist. Fehlt dem Körper diese Energiequelle, so soll er auf die Fettreserven zurückgreifen und die Gewichtsreduktion in Gang setzen. Allerdings fehlt die genaue Definition, wie viel „wenig Kohlenhydrate“ bedeutet. Die durchschnittliche tägliche Zufuhr an Kohlenhydraten beträgt in etwa 220-270g. Das entspricht einer Energiezufuhr von 45-50%. Durch Low-Carb Diäten wird diese mit nur 50-150g auf ca. 10-30% gesenkt.
Bei der Atkins-Diät sind sogar nur 20-60g Kohlenhydrate täglich erlaubt (5-10% der Energiezufuhr). Das bedeutet eine Nahrung ohne Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Müsli und sogar ohne Obst. Demenstprechend wird der Hunger über Fleisch, Fisch, Eier und Käse gestillt, da Eiweiß gut sättigt. So kann man tatsächlich abnehmen, jedoch sind auch Nebenwirkungen wie Verstopfung, Kopfschmerzen und Müdigkeit bekannt. Die durch das viele Eiweiß entstandene Säure kann Nierensteine und Gicht hervorrufen und wie auch bei allen anderen Diäten ist auch hier die Gefahr einer Nährstoffunterversorgung groß.
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